MHD drucken
RED Jet Markiersysteme für Mindesthaltbarkeitsdatum / MHD / Verfallsdatum / Ablaufdatum
RED Jet Markiersysteme für Mindesthaltbarkeitsdatum / MHD / Verfallsdatum / Ablaufdatum
Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist eine gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung auf verpackten Lebensmitteln. Die rechtliche Grundlage dafür bildet die EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV), insbesondere Artikel 9 und Artikel 24. In Deutschland wird sie durch das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) ergänzt.
Das MHD gibt an, bis zu welchem Datum ein Lebensmittel bei sachgemäßer Lagerung seine typischen Eigenschaften – etwa Geschmack, Konsistenz und Nährwert – behält. Es ist jedoch kein Verfallsdatum: Lebensmittel dürfen auch nach Ablauf des MHD verkauft und konsumiert werden, sofern sie noch einwandfrei sind. In diesem Fall liegt die Verantwortung beim Händler, die Qualität zu prüfen.
Ein Sonderfall ist das Verbrauchsdatum, das bei leicht verderblichen Produkten wie frischem Fleisch oder Fisch verpflichtend ist. Nach dessen Ablauf darf das Produkt weder verkauft noch verzehrt werden – hier besteht ein striktes Verkaufsverbot.
Das MHD erfüllt mehrere zentrale Funktionen:
Unternehmen, die sich an die gesetzlichen Vorgaben und an Kundenerwartungen beim Mindesthaltbarkeitsdatum drucken halten, vermeiden rechtliche Probleme und steigern gleichzeitig die Kundenzufriedenheit, da Transparenz und Produktsicherheit klar kommuniziert werden.
Ein professionelles Drucksystem für MHD muss mehrere Anforderungen erfüllen:
Darüber hinaus ist die Integration in automatisierte Produktionslinien entscheidend, um eine effiziente und fehlerfreie Kennzeichnung sicherzustellen.
Beim Drucken des Mindesthaltbarkeitsdatums kommen je nach Verpackungsmaterial, Produktionsgeschwindigkeit und gewünschten Haltbarkeitsanforderungen verschiedene Verfahren zum Einsatz. Besonders weit verbreitet ist der Inkjet-Druck, ein kontaktloses Verfahren, das sich ideal für flexible Produktionslinien eignet und den schnellen Wechsel von Daten ermöglicht. Für besonders langlebige und kratzfeste Kennzeichnungen, etwa auf Glas oder Metall, wird häufig die Lasergravur eingesetzt, die dauerhaft lesbare Ergebnisse liefert. Auch der Thermotransferdruck findet breite Anwendung, insbesondere auf Etiketten und flexiblen Folien, da er präzise, wischfeste Drucke erzeugt und gut in automatisierte Abläufe integriert werden kann. Daneben kommen traditionelle Verfahren wie Prägedruck oder Stempeldruck zum Einsatz, die sich für bestimmte Materialien und kleinere Serien eignen. Die Wahl des geeigneten Druckverfahrens ist entscheidend, um sicherzustellen, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum dauerhaft, gut lesbar und gesetzeskonform aufgebracht wird.
In der modernen Produktion spielen Effizienz, Rückverfolgbarkeit und Kosteneinsparung eine entscheidende Rolle. Besonders bei der Kennzeichnung von Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD), Chargennummern und Produktionsdaten stehen Unternehmen vor der Wahl: Etiketten oder TIJ-Direktdruck?
Der TIJ-Direktdruck (Thermal Inkjet) bietet dabei zahlreiche Vorteile gegenüber klassischen Etikettenlösungen – sowohl wirtschaftlich als auch technisch.
Etiketten verursachen laufende Kosten:
Mit TIJ-Direktdruckern werden MHD-Daten direkt auf die Verpackung gedruckt – ohne zusätzliche Verbrauchsmaterialien wie Etiketten oder Transferfolien. Unternehmen reduzieren so dauerhaft ihre Kennzeichnungskosten und vermeiden unnötigen Materialverbrauch.
Fehlerhafte oder falsch angebrachte Etiketten können zu Produktionsausfällen oder Rückrufaktionen führen. Der Direktdruck von MHD-Daten minimiert dieses Risiko erheblich:
Gerade in der Lebensmittelindustrie und Pharmaindustrie ist eine sichere und normgerechte Kennzeichnung entscheidend.
Nachhaltigkeit wird für Unternehmen immer wichtiger. Der TIJ-Direktdruck spart Ressourcen, da:
Direktdruck unterstützt somit eine umweltfreundlichere Produktionsweise und verbessert die CO₂-Bilanz.
Moderne Produktionslinien erfordern flexible Lösungen. Mit einem Thermal Inkjet Drucker können MHD-Daten, Chargennummern, Barcodes oder QR-Codes in Sekunden angepasst werden – ohne mechanische Umrüstung. Im Vergleich dazu erfordert ein Etikettenwechsel:
Der TIJ-Direktdruck erhöht somit die Produktivität und reduziert Stillstandzeiten.
TIJ-Drucksysteme bieten eine hohe Druckauflösung (bis zu 600 dpi). Dadurch sind klare MHD-Daten, saubere Schriftbilder und gut lesbare Barcodes gewährleistet – selbst auf kleinen Verpackungsflächen.
Etikettierer sind mechanisch komplexe Systeme, die regelmäßig gewartet werden müssen. TIJ-Drucker hingegen arbeiten mit austauschbaren Tintenpatronen und benötigen deutlich weniger Wartung. Das reduziert Servicekosten und erhöht die Anlagenverfügbarkeit.
Beim Drucken von Mindesthaltbarkeitsdatum / MHD / Verfallsdatum / Ablaufdatum kommt es natürlich auf viele Kriterien an. Im industriellen und logistischen Alltag benötigt man hohe Qualität, viel Flexibilität und natürlich auch wirtschaftliche Kosten.
Hohe Druckqualität: Die Thermische Inkjet-Technologie ermöglicht eine außergewöhnlich
hohe Druckauflösung. Das
Ergebnis sind gestochen scharfe MHD Angaben, die gut lesbar und lange haltbar sind.
Flexibilität: TIJ-Drucker können auf verschiedensten Oberflächen drucken, sei es auf Karton,
Kunststoff, Glas oder
Metall. Dies macht sie ideal für die Kennzeichnung von Produkten in unterschiedlichsten Branchen.
Schnelligkeit: Die Druckgeschwindigkeit von TIJ-Druckern ist beeindruckend. Sie können
Tausende von Barcodes pro
Stunde drucken, was die Effizienz in Produktionsumgebungen erheblich steigert.
Einfache Integration: Die kompakten Maße und die einfache Handhabung von TIJ-Druckern
erleichtern ihre Integration in bestehende Produktionslinien oder Kennzeichnungssysteme.
Variable Daten: TIJ-Drucker ermöglichen den Druck von variablen Daten wie MHD,
Produktionsdaten, Seriennummern und mehr. Dies ist entscheidend für die Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung.
MHD-Druck mit TIJ-Druckern findet in verschiedenen Branchen Anwendung. Ihr großer Vorteil ist, dass unterschiedliche Angaben neben dem MHD in einem Arbeitsgang gleichzeitig gedruckt werden können, z.B.:
Lebensmittelindustrie: Verfallsdaten, Chargencodes und Inhaltsstoffinformationen können
präzise auf Verpackungen gedruckt werden.
Logistik und Lagerverwaltung: Barcodes erleichtern die Verfolgung von Warenbewegungen und den
Lagerbestandsabgleich.
Pharmazeutische Industrie: Auf Arzneimittelpackungen gedruckte MHD und Barcodes tragen zur Verhinderung von
Fälschungen und zur Sicherheit der Patienten bei.
Thermische Inkjet-Drucker bieten eine zuverlässige Lösung für effizienten MHD-Druck in verschiedenen Branchen. Ihre hohe Druckqualität, Flexibilität und einfache Integration machen sie zu einer wertvollen Technologie in der modernen Kennzeichnungslandschaft. Unternehmen sollten jedoch sorgfältig die spezifischen Anforderungen ihrer Anwendungsbereiche abwägen und die geeigneten TIJ-Drucker und Tinten auswählen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
RED TIJ.1
Der Allrounder im kompakten Format für Druckhöhen bis zu einem halben Zoll (ca. 12mm).
RED TIJ.2
Gleichzeitige Beschriftung mit 2 Druckköpfen für Druckhöhen bis zu einem halben Zoll (ca. 12mm).
RED TIJ.1P
Großformatdruck mit einer einzelnen 1 Zoll TIJ-Patron für doppelte Druckhöhe (ca. 25mm).
RED TIJ.2P
Großformatdruck (25.4mm) mit flexiblem Dual-Head-System.
RED TIJ 1" lösemittelbasiert
Hochwertige TIJ-Tinte für alle Standardanwendungen.
RED TIJ ½" lösemittelbasiert
Hochwertige TIJ-Tinte für alle Standardanwendungen.